Maya Honey: Das süße Exportgeschäft.

Maya Honey: Das süße Exportgeschäft.

Das Unternehmen wurde organisiert, um die Imker in einem stabilen Schema zu integrieren. Heute, nach rund 20 Jahren der Honigproduktion, exportiert das Unternehmen fast seine gesamte Produktion in Länder mit hohen Standards für die Annahme von Bio-Produkten.

Das Unternehmen wurde 1997 gegründet, als eine Familiengemeinschaft, die mit Bienenhonig aus Chiapas tätig war, beschloss ein neues Projekt in Yucatán zu unternehmen. Derzeit exportiert Maya Honey fast seine gesamte Produktion.

Basierend auf Marktforschung und Analyse des Geschäftverlaufs und aufgrund der deutschen Wurzeln der Gründerfamilie, entschied das Unternehmen sich auf Deutschland zu konzentrieren, welches heute sein größter Markt ist.

Für den Export machte Maya Honey erhebliche Investitionen in verschiedenen Bereichen und Anlagen. So erwarb das Unternehmen zum Beispiel neue Edelstahltanks, passte seine Einrichtungen sowohl in Yucatán als auch in Chiapas an, um die Batches von zwanzig Tonnen zu homogenisieren, schulte seine Mitarbeiter in Qualitäts- und Sicherheitsfragen, und hat Best-Practices in der Lebensmittelverarbeitung implementiert. 

Die Investition machte den Unterschied. „Dies ist unser bester Zug gewesen. Außerdem haben wir einen Entwicklungsplan für Zulieferer entworfen, um die Qualität, die der europäische Markt fordert, zu garantieren“, erklärt Pablo Hermann Beutelspacher, Generalleiter von Maya Honey.

DEN SCHWARM ORGANISIEREN

Der Aufwand war noch intensiver in Yucatán, wo das Unternehmen ein Entwicklungsprogramm für Zulieferer in Bewegung gesetzt hat, welches verschiedene Gruppen einarbeitete und Genossenschaften bildete, was ihnen die nötige Kraft gab, um sämtliche Zertifikate zu erhalten, wie das Bio-Honig Zertifikat – für Mexiko, Europa und USA – und das Koscher Zertifikat, sowie die Anerkennung der Best Practices und Rückverfolgbarkeit. Maya Honey ist derzeit dabei, die Fair Trade Zertifizierung zu erhalten.

Fast zwanzig Jahre nach Beginn der Tätigkeiten und trotz der widrigen Wetterbedingungen, hat Maya Honig sein Exportvolumen verfünffacht. Das Unternehmen exportiert 95% seiner Produktion nach Europa, Saudi Arabien, Japan und in die USA.  

Pablo Hermann erkennt an, dass Deutschland eines der schwierigsten Exportländer ist, da es ständig seine Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen aktualisiert. Mit den technologischen Fortschritten werden auch die Standards erhöht.

Laut Hermann bietet Maya Honey fünfundzwanzig direkte Arbeitsplätze und arbeitet mit sechshundert Herstellern, die mit Schulungen und Zertifizierungen unterstützt werden.

„Diese Menschen sind sehr offen gegenüber dem Lernen; dies bringt viel Arbeit mit sich und obwohl die Menschen misstrauisch sind, riskieren sie es und nehmen teil. Unsere Aufgabe ist es, dort zu sein und die Beziehungen zu stärken“, sagt Hermann.

Für die Entwicklung seines Zuliefererprogramms, hat Maya Honey viel Unterstützung in Infrastruktur und Schulungen erhalten. Mit der Unterstützung von ProMéxico besuchten sie die Bio-Messe „BioFach“, die in Nürnberg, Deutschland, stattfindet. Sie haben eine Factoring- Unterstützung von Bancomext; und Sagarpa kennt das Unternehmen und seine Ausfuhrgesundheitsbescheinigungen.

SÜSSER SÜDOSTEN

Die Yucatán Halbinsel ist ein bedeutender Honigproduzent seit Zeiten der Maya. Ihre Bienenzuchtkultur ist uralt und derzeit an erster Stelle auf nationaler Ebene der Bienenhonigproduktion.

Elftausend Familien aus Yucatán sind in der Bienenzucht tätig, welche sie mit anderen Tätigkeiten ergänzen, so wie, unter anderen Berufen, die Gärtnerei in den Großstädten.

Mexiko ist der drittgrößte Honigproduzent weltweit, nach China und Argentinien. 2015 exportierte Mexiko einen Rekordwert von 42.000 Tonnen, 15% mehr als 2014. Davon trug Yucatán 12.000 Tonnen bei, gefolgt von Campeche mit 8.000 Tonnen und Chiapas mit 5.000 Tonnen. 

www.mayahoney.com

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