Die Präsidenten Deutschlands und Mexikos eröffnen gemeinsam das Mexiko-Deutschland-Jahr

Die Präsidenten Deutschlands und Mexikos eröffnen gemeinsam das Mexiko-Deutschland-Jahr

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto und sein deutscher Amtskollege Joachim Gauck haben die Ausstellung  Die Maya Sprache der Schönheit  im Berliner Martin-Gropius-Bau feierlich eröffnet. Der gemeinsame Besuch der Ausstellung war gleichzeitig Auftakt zum Mexiko-Deutschland-Jahr.

Peña Nieto bedankte sich für diese Begegnung von Kulturen im Rahmen seines Staatsbesuchs, der der Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Mexiko und Deutschland dient.

Wir befinden uns nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an der eine Mauer das deutsche Volk trennte. Dank der Vernunft und der gesellschaftlichen Entwicklung ist es jedoch gelungen, diese Mauer einzureißen und das deutsche Volk wieder zu vereinen , sagte Peña Nieto.

Er hob den Wert der Zusammenarbeit für ein friedliches, solidarisches und freundschaftliches Miteinander hervor.  In ebendieser Absicht haben wir die Maya-Ausstellung nach Berlin gebracht, eine Schau, die für unser Land sehr symbolträchtig ist. 

Mexiko ist ein Land mit großem kulturellen Reichtum, und wir sind sehr stolz auf unsere Geschichte und das jahrtausendealte Erbe unserer Vorfahren. Deshalb erfüllt es mich mit besonderer Freude, dass archäologische Kulturgüter unseres Volkes nun in diesem renommierten Museum gezeigt werden. 

Die Ausstellung zeichnet den Weg einer Hochkultur nach, die weltweit für ihre technischen, astronomischen und architektonischen Kenntnisse geschätzt wird. Sie umfasst 300 Stücke, von denen einige über zweitausend Jahre alt sind. Sie geben einen Einblick in die Weltanschauung der Maya, ihre Schrift und ihre Städte - Calakmul, Chichen Itzá, Palenque und Uxmal. 

Mit diesen beeindruckenden Exponaten zeige Mexiko das Beste aus seiner Geschichte und verbreite sein großartiges kulturelles Erbe, so der Präsident.

Diese Schau ist ein würdiger Rahmen für den Auftakt zum Mexiko-Deutschland-Jahr, das Bundeskanzlerin Angela Merkel und ich bei unserer ersten Begegnung 2012 vereinbart haben. 

Präsident Peña Nieto zitierte Alexander von Humboldt, der angesichts des kulturellen und natürlichen Reichtums Mexikos sagte:  Wenn man nur ein Fleckchen dieser Erde als Paradies bezeichnen dürfte, es müsste Mexiko sein. 

Mit dieser Ausstellung wollen wir unser Paradies heute mit den Deutschen teilen und sie gleichzeitig einladen, sich vor Ort von der Schönheit unseres Landes zu überzeugen , setzte der mexikanische Staatschef fort.

Bundespräsident Joachim Gauck hob seinerseits die Bedeutung des Staatsbesuchs seines mexikanischen Amtskollegen für die Festigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern hervor.

Für das Miteinander verschiedener zwischen Kulturen sei ein besseres Kennenlernen der Menschen im jeweils anderen Land von fundamentaler Bedeutung, unterstrich Gauck.

Auch er erinnerte daran, dass die Eröffnung der Maya-Ausstellung gleichzeitig den Auftakt zum Mexiko-Jahr in Deutschland bildet und kündigte an, dass Deutschland im Sommer das Deutschland-Jahr in Mexiko einläuten wird, um noch mehr Brücken zwischen unseren befreundeten Ländern zu schlagen.


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